Dänisches Roggenbrot ist ein tief verwurzelter Bestandteil der dänischen kulinarischen Tradition und bekannt für seine Herzhaftigkeit und seinen Nährwert. Inspiriert von diesem Klassiker haben wir unsere eigene, einzigartige Version kreiert: ein 100 % Vollkorn-Sauerteig-Roggenbrot voller Samen und Körner, das einen Geschmack und eine Textur bietet, die Sie in Dänemark nicht finden werden.

Unsere Interpretation eines Klassikers

Wir wollten die Tradition des dänischen Roggenbrots ehren und ihm gleichzeitig unsere eigene Note verleihen. Das Ergebnis dieses Rezepts ist ein sehr aromatisches, sättigendes Brot, das sowohl gesund als auch köstlich ist.

100 % Vollkorn-Güte

Dieses Rezept verwendet ausschließlich Vollkornroggenmehl, wodurch der Nährwert maximiert wird und ein reichhaltiger, komplexer Geschmack entsteht. Die Zugabe von Leinsamen, Sonnenblumenkernen, Sesamsamen und Roggenschrot verbessert die Textur und das Nährwertprofil zusätzlich.

Sauerteig-Magie

Der langsame Gärungsprozess mit Sauerteig verleiht diesem Roggenbrot seinen charakteristischen Geschmack und verbessert seine Verdaulichkeit. Wir führen Sie durch den Sauerteigprozess und zeigen Ihnen, wie Sie Ihren Starter für zukünftige Backvorgänge pflegen.

Rezept: 100% Vollkorn-Roggensauerteigbrot

Tag 1 – Einweichen

  • 50g Leinsamen
  • 50g Sonnenblumenkerne
  • 50g Sesamsamen
  • 150g geschrotete oder grob gehackte Roggenkörner
  • 175g Wasser
  • 50g reifer, würziger Sauerteig

Tag 1 – Sauerteigfütterung (für den nächsten Tag):

Die Einweichzutaten in einer großen Schüssel oder einem Topf vermischen. Abdecken und bis zum nächsten Tag bei Raumtemperatur stehen lassen. Separat Ihren Sauerteigstarter mit den aufgeführten Zutaten für den nächsten Tag vorbereiten. Vermischen, lauwarmes Wasser verwenden und bei Raumtemperatur stehen lassen.

Tag 2 – Mischen und Backen

  • 150g Roggenmehl
  • 150g lauwarmes Wasser
  • 15g Salz
  • 125 g Sauerteig (aus der Fütterung vom 1. Tag)
  • 1 EL Malzsirup oder 2 EL dunkler Sirup

Die eingeweichten Zutaten von Tag 1 umrühren. Die restlichen Zutaten (Tag 2) hinzufügen. Die Roggenbrotform einfetten und den Teig hineingeben. Einen Deziliter in einem kleinen Glas mit Deckel für den nächsten Starter aufbewahren. Diesen Starter im Kühlschrank aufbewahren.

Das Roggenbrot an einem warmen Ort 2–6 Stunden gehen lassen, bis es sichtbar aufgegangen ist.

Den Backofen auf 140 °C (320 °F) vorheizen. Etwa 1,5 Stunden backen, bis die Innentemperatur 97 °C (207 °F) erreicht.

Nehmen Sie das Brot aus der Form und lassen Sie es auf einem Kuchengitter vollständig abkühlen, bevor Sie es in einen verschlossenen Beutel wickeln.

Tipps für perfektes Roggenbrot

  • Abkühlen ist der Schlüssel: Roggenbrot lässt sich oft einen Tag nach dem Backen leichter schneiden. Lassen Sie es vollständig abkühlen.
  • Innentemperatur: Mit einem Thermometer können Sie sicherstellen, dass das Brot vollständig durchgebacken ist.
  • Starterpflege: Regelmäßiges Füttern Ihres Starters hält ihn gesund und aktiv.

Serviervorschläge

Genießen Sie Ihre erste Scheibe mit einer dicken Schicht Butter! Roggenbrot schmeckt auch köstlich mit Käse, geräuchertem Fisch oder als belegtes Brötchen.

Häufig gestellte Fragen

F: Warum ist mein Roggenbrot so dicht?

A: Roggenbrot ist von Natur aus dichter als Weizenbrot. Stellen Sie jedoch sicher, dass Ihr Starter aktiv ist und das Brot ausreichend aufgegangen ist.

F: Wie lagere ich Roggenbrot?

A: Bewahren Sie es in einem verschlossenen Beutel bei Raumtemperatur oder im Kühlschrank auf.

F: Kann ich Roggenbrot einfrieren?

A: Ja, Sie können Roggenbrot zur längeren Lagerung einfrieren.

Abschluss

Das Backen Ihres eigenen Vollkorn-Sauerteig-Roggenbrots ist eine lohnende Erfahrung. Dieses Rezept ergibt ein köstliches und nahrhaftes Brot, das

6 Kommentare

    • MamaD
    • 25. März 2026 um 02:38

    Karin- I’ve made this recipe twice and it came out FANTASTIC both times. I am also in the U.S. and used a coffee grinder for about 5-10 seconds to break up the rye berries. I soaked everything for about 12-15 hours (overnight). I did find that the rye starter was exactly enough for the recipe tho, and didn’t have extra to save for next time. But I don’t mind making that rye starter each time I make this recipe. Sliced it thin and put in a freezer bag to enjoy as desired. Thanks for the easy recipe!!

    • Leif Horup
    • 26. Februar 2026 um 14:56

    Hi,
    Your bread looks delicious and I shall try making one.
    I usually make thebreadshebakes but I shall try yours next time.
    Regards
    Leif

    • Rebecca Toubøl
    • 10. Februar 2026 um 09:19

    Hi Karin
    You can definately use whole ones. I would boil them for 5 min and let them stay in the water til it’s cooled down, then drain the water away. If you want you can use them whole or you can cut them a bit with a knife.

    • Karin
    • 8. Februar 2026 um 23:30

    Can I use whole rye kernels? Ilive in the US and itis very hard to find cracked ones

    • H.J.
    • 15. Dezember 2025 um 07:10

    The baking temperature for the rye loaf is too low to successfully raise the core temperature of my attempt at Danish rye. I have to bake at 400 – 410 F. What am I doing wrong?

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